Nach dem Fund des Massengrabes wurde 1973 in Lieberose, etwa fünf Kilometer vom historischen Ort des KZ-Außenlagers entfernt, ein Mahnmal errichtet, das vom DDR-Antifaschismus geprägt ist. Eine Betonwand mit einem Relief aus Dreiecken und einem großen roten Dreieck als Kennzeichen der politischen KZ-Häftlinge ist dem „ehrenden Gedenken der Opfer des Faschismus“ gewidmet, „die im Nebenlager Lieberose-Jamlitz des KZ Sachsenhausen von der SS ermordet wurden“. In dem daneben befindlichen sogenannten Ringgrab befindet sich eine Urne. 1982 entstand am Zugang zum Mahnmal ein kleines Museum.
Waldfriedhof – Gedenkstätte für die Opfer des sowjetischen Speziallagers



